SAFARI-TRIATHLON

IN SÜDAFRIKA

Safari zu Fuß, mit dem Mountainbike und hoch zu Ross

Safari-Triathlon bei The Ant's Collection


Safari mit dem Geländewagen kann (fast) jeder – wir auch. Doch ‚Safari‘ kann noch viel mehr bedeuten und ein Vielfaches an Erlebnistiefe bieten, wenn man sich mal vom motorgetriebenen Gefährt herunter begibt und die Wildnis im wahrsten Sinn des Wortes ‚betritt‘. Es ist ein zunächst irritierendes Gefühl, es kostet möglicherweise etwas Überwindung, und doch – schon nach wenigen Schritten merken Sie, wie sich Körper und Sinne auf eine solch neue Situation einstellen. Jeder Schritt, so meinen Sie zunächst, müsse bedacht sein, jede Bewegung zunächst mit dem Guide, der den Ausflug mit wachsamem Blick anleitet, abgeklärt. Körper und Sinne brauchen durchaus ein Weilchen, bis sie sich an die neue Situation gewöhnen. Doch schon bald merken wir, wie Instinkte beginnen, unser Handeln mit den äußeren Umständen der Wildnis zu koordinieren. Wir bemerken, dass der Guide mit allerlei Tricks die Windrichtung prüft; wir stellen fest, dass unsere Füße auch ohne permanentem Blick auf den Boden dort liegenden Ästen und Steinen aus dem Weg gehen; und wir fühlen, wie Neugierde und Entdeckergeist über anfängliche Unsicherheit obsiegen. Die Wildnis ergreift von uns Besitz in einer Schnelligkeit und Vollständigkeit, die wir uns nie hätten vorstellen können.

Ein wahres Paradies für solcherart außergewöhnliche Naturerfahrung bietet das Privatreservat The Ant’s Collection in der südafrikanischen Waterbergregion. Nur drei Autostunden nördlich von Johannesburg finden wir hier optimale Bedingungen, um uns auf den Busch und seine wilden Bedingungen einzulassen. Da es in diesem Reservat weder Elefanten noch Löwen gibt, können die folgend als ‚Safari-Thriathlon‘ beschriebenen Aktivitäten in entspannter Atmosphäre erlebt werden.

Aktiv im Busch

Safari zu Fuß

Fuß-Safaris sind an sich noch nichts außergewöhnliches, das wird mittlerweile erfreulich oft in Privatreservaten angeboten. Das sieht so aus, dass eine stets kleine Gruppe von Gästen, bewehrt mit Fernglas, Fotoapparat sowie mit festem Schuhwerk und in gedeckter Kleidung einem Guide und/oder Ranger querfeldein durch die Wildnis folgt. Hierbei sind strenge Verhaltensregeln einzuhalten, die den Gästen am Vorabend oder vor Antritt der Wanderung mitgeteilt werden. Allein diese Einweisung treibt den Adrenalinspiegel schon nach oben. Der Ranger/Guide/Spurenleser (wie auch immer man den oder die nennt) hat eine Schusswaffe zur Verteidigung der Gruppe dabei und steht in Funkkontakt mit der Basis/Lodge/Camp. Die Gruppe versucht dann also während 2-3 Stunden, so nah an die Wildtiere zu kommen wie möglich.

Aktiv im Busch

Safari zu Fuß

Allerdings: Das eigentliche Erlebnis hierbei ist nicht die Beobachtung der Tiere aus unmittelbarer Nähe, denn das lassen die Tiere meist nicht zu: Gegenüber Zweibeinern halten sie in aller Regel eine große Fluchtdistanz; der Thrill bei der Fuß-Safari ist die Unmittelbarkeit des Wildnis-Erlebnisses; die Gerüche, die Geräusche, auch die eigene Anstrengung bei der aufkommenden Wärme, das unwegsame Gelände - all das ohne Dieselgeruch, Motorengebrumme oder passiv auf dem Geländewagen. Es ist faszinierend - und tja, wie es der Zufall will, stößt man dann eben doch mal auf eine Gattung Wild aus nächster Nähe, und davon zehrt man dann für Jahre.

Aktiv im Busch

Safari mit dem Mountainbike

Mountainbike-Safaris werden im Reservat der Ant's Collection entweder als gemütliche Radtour, oder auf Wunsch auch als sportliche Herausforderung angeboten. Das Gelände in dem Privatreservat reicht von gemäßigt bis höchst anspruchsvoll, und die Gäste legen das gewünschte Niveau durch ihre individuelle Leistungsfähigkeit selbst fest. Die gefahrenen Strecken verlaufen nicht querfeldein, sondern die von einem Ranger/Guide angeführte Gruppe (siehe oben) bleibt in den Fahrspuren der Gamedrives. Doch auch das ist schon ausreichend geländegängige Herausforderung. 

Aktiv im Busch

Safari mit dem Mountainbike

Bei den Touren mit dem Mountainbike geht es mehr um die körperliche Herausforderung als darum, Tiere zu beobachten; die Begegnung mit dem Wild ist eher zufällig, aber dennoch unterliegen die Teilnehmer erheblichem Nervenkitzel, da man ja weiß, dass hinter dem nächsten Busch/Kurve das Nashorn stehen kann – und bisweilen dann eben auch steht. 

Die zur Verfügung stehenden Räder werden nach den in der Abgeschiedenheit des Reservates gegeben Möglichkeiten in Schuss gehalten. Sie sind betriebssicher, sollten aber nicht mit dem kritischen Auge des europäischen Mountainbikers beäugt werden. Es geht um den Spaß in der Wildnis, und nicht um das perfekte Raderlebnis.

Aktiv im Busch

Safari hoch zu Ross

Horeseback-Safaris – das ist dann tatsächlich der Knüller! Und zwar aus vielerlei Gründen. Ant's Collection mit den beiden Lodges 'Ant's Nest' und 'Ant's Hill' verfügt über 90 (in Worten: neunzig) Pferde. Diese leben nicht im Stall, sondern frei im Reservat und somit in unmittelbarem Kontakt zu den Wildtieren. Den Gästen ordnen die darin erfahrenen Reitspezialisten des Reservates das jeweils geeignete Pferd zu und lassen dieses satteln (klingt irreal, ist aber so, die Pferde hören auf Pfiff, Name und Kommando und kommen auf solcherart ‚Aufforderung‘ zum Stall); für jedes Talent gibt es Pferde, also für blutige Anfänger ebenso wie für geübteste Reiter; dann geht es unter Anleitung von zwei Rangern/Guides in die Wildnis. 

Aktiv im Busch

Safari hoch zu Ross

Und dort passiert das Unvorstellbare: Die Wildtiere nehmen die Menschen nicht wahr, sondern nur die Pferde, deren Verhalten und Geruch sie ja gewohnt sind. So kommen Sie wie auf einem ‚trojanischen Pferd‘ fast bis auf Fellfühlung an Zebras, Giraffen heran, selbst Nashörner erleben den Besuch der Reitergruppe kaum als störend. In den Momenten solcher Begegnungen vergisst dann auch der Reitanfänger sein ungewohnt belastetes Hinterteil. Jetzt haben Sie Zeit, die Wildtiere in aller Ruhe in ihrem ganz normalen Verhalten zu beobachten, Sie können fotografieren, oder einfach nur genießen. Spannend ist natürlich auch die Art und Weise, wie die Guides das Wild in dem weitläufigen Gelände aufspüren (Spurenlesen, Geräusche, Verhalten anderer Tiere interpretieren etc. - also nebenbei absolvieren Sie auch noch einen kleinen Rangerkurs).

Aktiv im Busch

Die Pausen – ein nicht zu vernachlässigendes Kapitel

Und wie ist das beim wahren Triathlon? Genau: Zwischendurch gibt es da immer sogenannte Verpflegungsstationen. So auch bei Ant's, nur eben perfekt an die Gegebenheiten der Wildnis angepasst. Sie beenden Ihre Aktivität nicht am Ausgangspunkt des Ausflugs (der Lodge), sondern meist erwartet die Teilnehmer mitten in der Wildnis eine herrliche Überraschung – sei es mittags ein Barbecue, das sich bei entsprechender Windrichtung schon vorher ankündigt, oder aber spätnachmittags ein ‚Sundowner‘ am Berg mit malerischem Ausblick in die Weite des Reservates. Für den Rückweg zur Lodge gibt es zwei Alternativen: Die weiterhin sportlich Ambitionierten setzen den Weg zu Fuß, mit dem Bike oder im Sattel fort, alle anderen sitzen auf dem Geländewagen auf und lassen sich bequem zum Ausgangspunkt der Tour zurückbringen. In der Lodge warten dann schon Stärkung und Entspannung: Sei es als Sonnenbad, als Erfrischung im Pool, oder als gemütliches Zusammensein an der Bar. Zu Erzählen gibt es gewiss genug.

Aktiv im Busch

Der Ablauf – organisiert und doch erfreulich ungeregelt

Safari zur spektakulären Tierbeobachtung kann (fast) jeder, aber Safari auf Ant's ist mit diesem "Triathlon" schon ein ganz außergewöhnliches Angebot. Schön auch, dass diese Aktivitäten in keinerlei vorgegebenem Zeitplan absolviert werden müssen. Die beiden Lodges von Ant's sind derart klein und in der Gästezahl begrenzt, dass Sie dort selbstbestimmt ihre Tage planen können. Den Vormittag am Pool aalen, und erst nach einem leichten Mittagessen aufs Pferd? Kein Problem. Der Frühaufsteher möchte mit dem Sonnenaufgang das beste Licht zum Fotografieren haben, um die Buschwanderung zu machen? Na denn, raus aus den Federn und nach dem Early-Morning-Wake-Up Coffee geht’s ab in die Büsche.

Aktiv im Busch

Der Ablauf – organisiert und doch erfreulich ungeregelt

Und: Dieses vielfältige Programmangebot ist ideal geeignet für Familien, die sich (vielleicht ein letztes Mal) durchgerungen haben, en famille zu urlauben; da kommen sich pubertierende Söhne mit ihren stets viel zu spießigen Vätern wieder näher, wenn der Filius beim Mountainbiken beweisen kann, was er schon drauf hat; da dürfen Mutter und Tochter endlich mal mit den Gäulen durchgehen, ohne daß Sohn und Vater die Augen rollen. Was für eine solche Musterfamilie ein Safari-Graus wäre (viele Stunden auf dem beengten Raum eines schuckelnden Geländewagens zusammengepfercht), das ist bei Ant's ein wahres Familienvergnügen. Und abends am offenen Feuer sitzt man dann wieder zusammen und schwärmt sich gegenseitig eins aufs Ohr. Wetten dass am nächsten Morgen Vater und Sohn auch reiten gehen wollen? Eben.

Leistungen

Eingeschlossene Leistungen 

  • Unterkunft  auf  Vollpensionbasis
  • alle genannten Aktivitäten
  • Angeln (saisonabhängig)
  • Reithelm (vorgeschrieben), Sattel, Zaumzeug
  • Mountainbike (solide Räder ohne besondere Ausstattungsmerkmale)
  • Hausweine; Bier
  • nicht  alkoholische  Getränke
  • Verpflegung und Getränke zum Sundowner 
  • Wäscheservice
  • Mehrwertsteuer und Tourismus-Abgaben 

Ausgeschlossene Leistungen: 

  • Premium-Weine und Import-Spirituosen
  • zusätzliche Aktivitäten (Ausflüge außerhalb des Reservates, Massagen auf Bestellung)
  • Reitunterricht
  • Naturschutzabgabe (Erwachsene ZAR 170,00 pn; Kinder ZAR 120,00 pn)
  • Souvenirkäufe
  • persönliche Versicherungen und persönliche Gegenstände
  • Trinkgelder
  • internationale und regionale Flüge sowie Autotransfers

Preise

Preis pro Person pro Nacht im Doppelzimmer

ab EUR 310 im StandardRoom (ZAR 4.875,00)
und ab EUR 380 im DeluxeRoom (ZAR 5.900,00)

*Alle Umrechnungen entsprechen dem Stand des Wechselkurses der Fremdwährungen von September 2017.

Fakten

Fakten zum Aufenthalt im Privatreservat The Ant’s Collection

  • Größe des Privatreservates: 50 Quadratkilometer
  • Im Biosphärenreservat Waterbergregion in Südafrika, Provinz Limpopo
  • Wildlife

    • 43 Säugetierarten
    • ca. 300 Vogelarten (permanente und Zugvögel)

  • Zwei Lodges

    • Ant’s Nest (6 Zimmer/Cottages für bis zu 12 Gäste gesamt)
    • Ant’s Hill (5 Zimmer/Cottages für bis zu 16 Gäste gesamt)

  • Saisonzeiten

    • Nebensaison: 9. Jan. – 9. Feb.; 1. Mai – 3 Jun.; 12. Jun – 9. Jul.; 1. Nov. – 14. Dez
    • Hauptsaison: 15. Dez. – 8. Jan.; 10. Feb. – 30. Apr.; 4. – 11. Jun; 10. Jul. – 31. Okt

  • Familienfreundlich
  • Landschaftserlebnis, Tierbeobachtung, breit gefächertes Aktivitätenprogramm
  • Vollpension 
  • Ganzjährig buchbar
  • Jahreszeiten den deutschen entgegengesetzt (Dezember ist Hochsommer mit trockener Hitze; Juli ist tiefer Winter mit strahlend blauem Himmel, T-Shirt-Temperaturen tagsüber und kalten Nächten)

VERANSTALTER/LEISTUNGSTRÄGER VOR ORT

The Ant's Collection

Drei Autostunden nördlich Johannesburgs liegt dieses Privatreservat inmitten des Waterberg-Biosphärenreservates. Auf zwei Lodges – Ant’s Nest & Ant’s Hill – verteilen sich maximal 28 Gäste. Ant(ony) Baber und seine Frau Tessa selbst betreiben das Reservat, in dem sie neben Nashörnern, Büffeln, Giraffen, Zebras und zahlreichen Antilopenarten auch 90 Pferde halten. Und so ist eine der Attraktionen auf Ant’s die Möglichkeit, Reitsafaris zu unternehmen. Nicht weniger attraktiv sind Ausflüge in die malerische Landschaft - zu Fuß, mit dem Mountainbike oder auf dem Geländewagen. Abgeschiedenheit für ein Paar auf Honeymoontour, Hideaway für die Familie mit Kindern oder Jugendlichen, ‚Meeting Point‘ für Gruppen und größere Familien, die eine ganze Lodge exklusiv buchen möchten – bei der Ant’s Collection werden nahezu alle Bedürfnisse nach einem gehobenen Safarierlebnis gestillt.

BIldergalerie
Ant's Nest
Ant's Hill
Ant's Nest