Sobald Sie den Kilimanjaro Airport nahe der Stadt Arusha erreicht haben, nimmt Sie unser Partner vor Ort in seine Obhut und startet mit Ihnen hinauf auf das Dach Afrikas. Daß Sie dabei die Wege von Giraffen, Elefanten, Zebras und Büffel kreuzen könnten, ist eine willkommene Unterscheidung dieser Tour zu den Erfahrungen, die Sie bisher in der Bergwelt Europas haben sammeln können.
Gesundheit und Aufgeschlossenheit für neue Eindrücke, mehr bedarf es Ihrerseits nicht, um das „Erlebnis Kilimanjaro“ in vollen Zügen zu genießen. Der Berg wird erwandert, nicht erklettert. Während Ihrer Tour tragen Sie Wasser, Snacks und Wechselkleidung für den Tag mit sich, alles andere überlassen Sie dem Team erfahrener Bergführer und einer Mannschaft engagierter Träger, genannt ‚Porter’. Es sind zunächst moderate Halbtagesetappen, in deren Verlauf Sie Höhenmeter gewinnen und verschiedene Vegetationszonen passieren. „Pole, Pole“ – so die Anweisung Ihres Guides, und schnell werden Sie sich an den gemächlichen Schritt gewöhnt haben, der Sie die Hektik des Alltags vergessen lässt und Ihre Sinne frei macht für neue Eindrücke.
Wann immer eine Rast oder eine Übernachtung ansteht, stets waren die hilfreichen Porter schon vor Ort und haben alles zu Ihrer Zufriedenheit vorbereitet: Das Essen ist gekocht, die Zelte sind aufgeschlagen, auch eine portable Toilette wartet und der Quartiermeister besteht mittels eines ebenso bestimmten wie freundlichen „washi, washi!“ darauf, daß Sie sich vor dem Eintritt in das geräumige Meßzelt die Hände waschen. Mittags wie abends sind Sie begeistert davon, was der Koch selbst auf vier- oder fünftausend Metern so alles auf den Tisch zaubert. Zögern Sie nicht beim Nachschlag, Sie benötigen die Energie. Nachdem Sie vormittags Strecke gemacht haben, steht nachmittags oft noch ein Spaziergang auf dem Programm. Dabei erfahren Sie viel über die die geologischen Formationen am Berg, sowie über Flora und Fauna. Und ganz nebenbei gewöhnt sich Ihr Organismus an die dünne Höhenluft, eine unabdingbare Voraussetzung dafür, auch die Nächte und die nächsten Tage ohne größere Probleme zu bewältigen. Merksatz hierbei: Gehe hoch, schlafe tief. Um auch jedes Risiko einer körperlichen Beeinträchtigung auszuschließen, werden morgens und abends mittels modernster Technik die Sauerstoffsättigung Ihres Blutes sowie die Stabilität Ihres Kreislaufs geprüft. Am Nachmittag vor der Gipfeletappe gilt die Aufmerksamkeit Ihres Guides zudem Ihrer Lungenfunktion. Nichts bleibt dem Zufall überlassen.
Je nach gebuchter Kategorie nächtigen Sie in einem großzügigen Zelt auf einer komfortablen Matratze oder sogar auf einem Feldbett in einem Expeditionszelt mit Stehhöhe. Schnell haben Sie den hervorragenden Schlafsack angewärmt und schlummern wohlig dem nächsten Tag entgegen.
Für den Höhepunkt der "PLAINS TO PEAK Tour" und der "9 Tage Lemosho-Tour" haben wir uns etwas besonders Exklusives ausgedacht. Anders als die meisten Kilimanjaro-Bezwinger werden Sie die letzte Etappe zum Gipfel nicht in der Nacht zurücklegen, sondern erst mit dem Sonnenaufgang starten. Kurz vor Erreichen des Vulkankraters stärken Sie sich noch einmal im Meßzelt bei einem frühen Mittagessen. Weiter geht es entlang des Kraterrandes und vorbei an massiven Gletscherwänden die letzten 145 Höhenmeter hinauf zum Gipfelkreuz, das Sie erreichen, wenn längst alle anderen diesen mystischen Platz wieder verlassen haben. Willkommen auf dem Dach Afrikas! Es ist fast unbeschreiblich. Sie haben Ihren Traum verwirklicht. Ihnen zu Fuße liegt Afrika in seiner unendlichen Weite, die Nachmittagssonne taucht den Gipfel in ein weiches Licht, und Sie haben Zeit zu genießen.
Der Clou: Unten auf dem Kratergrund sehen Sie am Furtwängler Gletscher bereits Ihr Nachtlager, das die Camp Crew schon vorbereitet hat. Exklusiver geht es kaum – eine Nacht im Kibo-Krater des Kilimanjaro auf 5.700 Metern. Sollten Sie sich entscheiden erst am Morgen nach der Kraternacht zum Gipfel aufzusteigen, haben Sie vom Krater Camp aus die einmalige Gelegenheit eine Wanderung zum inneren Auswurfkrater zu machen, vorbei an immer noch imposanten Gletschern, die aus der Vulkanasche zu wachsen scheinen.
Der nächste Morgen führt Sie entweder noch einmal hinauf zum Gipfel, um dort den Sonnenaufgang zu erleben, oder aber Sie wandern gemächlich durch den Krater hindurch und beginnen mit dem Abstieg. Der Muskelkater ist vorprogrammiert, denn nun geht es anderthalb Tage mit gezogener Oberschenkelbremse abwärts. Eine letzte Nacht im vorbereiteten Lager unterbricht den Abstieg, bevor Sie am nächsten Tag nach einer Halbetappe am Gate des Nationalparks eine Urkunde zur erfolgreichen Bezwingung des Kilimanjaro erhalten. Daß dies standesgemäß mit Champagner begossen wird, versteht sich von selbst
Lemosho Route
Die Kilimanjaro Lemosho Route hat eine ideale Besteigungsdauer von 8-9 Tagen. Darum kann man bei dieser Länge des Aufenthalts am Berg mit Start im Lemosho Wald, mehr vom Berg in Auf- und Abstieg sehen. Lemosho bietet die komplette Kilimanjaro Erfahrung, mehr Akklimatisationszeit, mehr spektakuläre Bergwelt und sogar eine Nacht im Krater – aus der Ebene zum Gipfel! Diese Route bietet ausserdem einen Tagesaufstieg, die angenehmste Gipfel-Variante.
Mehr Infos
Machame Route
Für viele Menschen ist die Besteigung des Kilimanjaro das Traum-Abenteuer ihres Lebens. Um es mit hoher Wahrscheinlichkeit bis auf das Dach Afrika’s zu schaffen, ist eine gute Akklimatisation von großer Wichtigkeit. Diese Route bietet Ihnen mit 7 Tagen nicht nur genügend Zeit, um dieses Ziel bestens vorbereitet zu erreichen, sondern auch die landschaftlichen Eindrücke zu genießen und viele weitere interessante Facetten des Kilimanjaros zu sehen und zu erfahren.
Mehr Infos
Plains to Peak
Plains to Peak ist eine 13-Tage Kombination aus Safari und Lemosho-Route auf den Kilimanjaro und beginnt an der legendären Hatari Lodge von Hardy Krüger. Weiter geht's zum Shum‘ata Camp, das sich im wenig bereisten West-Kilimanjaro Gebiet mit traumhaften Ausblicken auf Mount Meru und den Kilimanjaro befindet. Hier kann man während des Safari-Programms mit etwas Glück die besonders großen Elefanten ("Tusker") beobachten.
Mehr Infos